Sonne und Wind schicken uns keine Rechnung
In Lichtenau wird mehr als das Vierfache des Stormbedarfs aller privaten Haushalte aus Erneuerbaren Energien produziert. Dabei steht die Windkraft an erster Stelle.
Erfolgreiche Projekte, wie beispielsweise der bereits Ende der neunziger Jahre entstandene Asselner Windpark, der seinerzeit der größte Binnenwindpark Europas war, verhalfen Lichtenau zu dem Namen „Energiestadt Lichtenau“. Diesen Namen trägt sie verdient und mit Stolz.
Aber auch andere Städte und Gemeinden ziehen inzwischen im Rahmen der Diskussion um Ökologie und Klimaschutz nach und haben an die weit vorausgeeilte Energiestadt Lichtenau aufgeschlossen. Inzwischen haben es sich viele Gemeinden zum Ziel gesetzt ihren Strom- und Wärmebedarf durch Nutzung aller ihrer Potentiale aus 100% Erneuerbaren Energien zu decken. Einige haben dieses Ziel auch schon erreicht.
Auch in Lichtenau gibt es noch große Potentiale zum weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien. Wenn diese alle genutzt würden, könnte auch die Energiestadt Lichtenau zu einer 100%igen Energieversorgung (gesamter Strom- & Wärmebedarf) aus Erneuerbaren Energien gelangen.
Der Journalist Franz Alt erläutert hervorragend aus globaler Sicht, weshalb es aus den verschiedensten ökonomischen, ökologischen, energiepolitischen, sowie ethischen Gründen notwendig ist, diese Potentiale zu nutzen, um eine Energiewende zu bezwecken.
Franz Alt ist zu Gast im Technologiezentrum Lichtenau mit einem Vortrag über:
Die Windkraftindustrie ist – neben der der Solartechnik – der Leuchtturm für eine ökologische Industriepolitik.
Wann: Do. 29. April 2010 um 20.00 Uhr
Wo: TZL Lichtenau, Leihbühl 21, 33165 Lichtenau
Der Eintritt ist frei!








