Die15 - Magazin für die 15 Dörfer der Stadt Lichtenau

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Das war 2010 - Unser Lichtenauer Jahresrückblick

Wagen Sie gemeinsam mit dem Lichtenauer Stadtmagazin Die15 einen Rückblick auf das Jahr 2010. Wir haben einige der wichtigsten Ereignisse, über die wir in unserem Magazin berichteten, noch einmal für Sie zusammengestellt.

Wir freuen uns auf ein ebenso ereignisreiches und informatives Jahr 2011.
Bleiben Sie uns treu!

Dauerfrost und viel Schnee - so war der Winter

Das Jahr begann mit Schnee im Überfuß und einem Mangel an Streusalz. Eisige Temperaturen und viel Schnee, der lange liegen blieb, bescherten so manchem Autofahrer gefürchtete Rutschpartien.

Wegen Lieferengpässe beim Streusalz konnte nicht mehr wie gewohnt gestreut werden. Vielfach blieb der Schnee liegen und gestreut wurde nur an gefährlichen Stellen wie Steigungen und Brücken.

Traurig waren die Kinder aus Lichtenau. Während in Lichtenau die Streudienste noch Herr der Lage waren, schafften anderenorts die Streudienste es nicht, die Straßen und Wege befahrbar zu halten. Viele Kinder hatten daher schulfrei. Somit hatten sie Zeit und Muße die Winterlandschaft von ihrer schönsten Seite zu genießen.

Zughunde-Event gefiel Zwei- und Vierbeinern

Auch wenn die milden Temperaturen die Schneemassen bereits weitestgehend zum Schmelzen gebracht hatten, das erste Zughunde-Event Ende Februar an der Waldarbeiterhütte im Kleinenberger Stadtwald war eine rundherum gelungene Sache.

Die Zufriedenheit stand nicht nur Organisatoren und Veranstaltern ins Gesicht geschrieben. Sandra Claes von der Stadt  Lichtenau, Stadtförster Bernhard Beumling sowie Gerhard Michel (Borchen) hatten ein ebenso informatives wie geselliges Ereignis in der Natur auf die Beine gestellt.

Während sich die Erwachsenen von den Profis  Petra und Daniel Ruge die selbst entwickelten Zuggeräte, Gespanne und Funktionen erklären ließen, genossen die vielen Kinder unter Aufsicht auf Augenhöhe die Nähe der großen Hunde. Vorwiegend große nordische Hunderassen wie Malamut, Husky und Co. präsentierten sich den Gästen. Kulinarisch gab es heiße Köstlichkeiten aus dem Gasthaus am Königsweg und am knisternden Lagerfeuer gebackenes Stockbrot.

Die15-Jahresrueckblick-2010-Bild-0814. Lichtenauer Wanderwochen

Unter dem Motto „Wandern Sie wieder mit!“ wurden im Juli und August 2010 wieder die Lichtenauer Wanderwochen durchgeführt.

Dass der Wald und die Region um Lichtenau herum eine Vielzahl an Möglichkeiten für jeden interessierten „Waldläufer“ bieten, zeigen seit 14 Jahren die traditionellen Lichtenauer Wanderwochen.

Bei allen drei durchgeführten Touren handelte es sich um geführte Wanderungen für große und kleine Wanderfreunde. Die diesjährigen Themen der Wanderungen waren „ Wandern rund um Herbram-Wald“, „Von Blankenrode aus zum Annentag“ und „Wandern rund um Asseln“.

Der Wald und die Natur rund um die Region Lichtenau bot den vielen Teilnehmern wieder excelente Möglichkeiten, die vielfältige Landschaft auf Schusters Rappen zu entdecken.

Mysterienspiele Kleinenberg 2010

Für die Mysterienspiele Kleinenberg zog wieder die gesamte Dorfgemeinschaft an einem Strang. An 8 Spielstätten inszenieren über 50 Darsteller eine Pilgerreise zum Anfassen.

Als am ersten Juliwochenende die gesamte Kleinenberger Dorfgemeinschaft zum vierten Mal im Einsatz war, lautet das Ziel, Maria life erleben! Natürlich wollten die Kleinenberger nicht mit den großen Passionsspielen wie in Oberammergau konkurrieren. Und doch war die Kleinenberger Inszenierung wieder einzigartig.

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Neben Ingrid Beseler, die für die Spielleitung und Organisation des Mysterienspiels im Marienwallfahrtort verantwortlich zeigte, waren alle Vereine des Dorfes im Einzatz, um als Gemeinschaft das Umfeld für die Pilgerinnen und Pilger zu schaffen. Da galt es die Stationen herzurichten und die Pilger zu betreuen. Neben den acht Darstellerinnen der Muttergottes bereiteten sich auch vier Jesus-Darsteller auf die Mysterienspiele vor.

Die15-Jahresrueckblick-2010-Bild-04Die Pilger verfolgten das Spielgeschehen in Gruppen bis zu 60 Personen und wurden dabei von Station zu Station geführt. Die Gesamtspieldauer betrug über zwei Stunden.

Spiekerfest Atteln

Die Kuh Lore war der Star des Spiekerfestes in Atteln. Das Spiekerfest begann schon am Freitag, den 30.April mit dem „Tanz in den Mai“ in Schenkenbeckers Scheune. Als Attraktion für diesen vom Spielmannszug veranstalteten Abend stand neben dem Tanz auch Karaoke auf dem Programm.

Am folgenden Maifeiertag startete das Fest im Umfeld des „Historischen Spiekers“ mit dem Aufstellen des Maibaumes. Alle Attelner Kinder waren zum Schmücken des Baumes eingeladen. Anschließend gestalteten die Blasmusik Atteln und dem Spielmannszug Atteln einen musikalischen Frühschoppen.

Im historischen Spieker wurde die Bücherbörse eröffnet, es gab den traditionellen Kinderflohmarkt und auf der großen Bühne präsentierte sich die Altenauschule. Die Hauptattraktion des Tages war das Wettmelken der Starkuh Lore; es wurden die besten Melker des Altenautals ermittelt. Viele Vereine präsentieren sich mit Informationsständen.

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Dalheimer Sommer 2010 mit prallem Programm

Wieder einmal entwickelte sich der Dalheimer Sommer zu einem Publikumsmagneten in Sachen Kunst und Kultur.

Das Kulturfestival Dalheimer Sommer holt seit 14 Jahren Musik und Theater in das ehemalige Augustiner Chorherrenstift Lichtenau Dalheim. In den Monaten August und September fanden etliche Konzerte und Theateraufführungen statt. Der Dalheimer Sommer ist ein großes Aushängeschild des Klosters. Mittlerweile reißen sich die Künstler schon fast um einen Auftritt.

Die15-Jahresrueckblick-2010-Bild-14Die fünfwöchige Spielzeit wurde am 1. August mit der Premiere des barocken Musicals "Horribilicri-brifax" eröffnet. Die folgenden Konzerte präsentieren Musik aus acht Jahrhunderten.

In diesem Jahr stand das Festival unter dem Motto "Von Zeit zu Zeit" und umfasste 20 Veranstaltungen. Im Rahmen der Konzerte baute das Festival seinen Schwerpunkt mit den Dalheimer Tagen Alter Musik weiter aus. Das Spektrum reichte von großen Chorkonzerten bis zu kammermusikalischen Darbietungen.

Seit Bestehen des Dalheimer Sommers wurden immer wieder neue Spielstätten auf dem Klostergelände erschlossen. Im Rahmen des zweiten Bauabschnitts entstand nun ein Raum in den ehemaligen klösterlichen Refektorien im Südflügel der Klosteranlage, den die Stiftung Kloster Dalheim. LWL-Landesmuseum für Klosterkultur für Konzerte im kammermusikalischen Rahmen zur Verfügung stellte.

Die „Elsbeere“ – Ein Baum für die 15 Dörfer

„Die „Schöne Else“ ist die Königin der Wildfrüchte. So schwärmen die Liebhaber von der Elsbeere, ein seltener und wertvoller Wildobstbaum, der nahezu aus unserer Landschaft verschwunden ist.

Mit ihrer ästhetischen Erscheinung und der vielseitigen Verwendung ihrer Früchte leistet die Elsbeere einen überaus wichtigen Beitrag zu der Vielfalt an Bäumen um uns herum. Nun soll der selten gewordene Baum die Verbundenheit der 15 Dörfer und die besondere Lebensqualität der natur- und waldreichen Stadt Lichtenau symbolisieren und nach außen für eine Stadt mit hoher Wohnqualität stehen. Hierfür warben die Stadt Lichtenau gemeinsam mit dem Regionalforstamt Hochstift und dem Gartenbaubetrieb Fecke. In jedem der 15 Dörfer wurde mit Unterstützung der Ortsvorsteher an zentraler Stelle eine Elsbeere gepflanzt.

Die15-Jahresrueckblick-2010-Bild-02Auch auf dem Wildschütz Klostermann hat der Baum einen zentralen Platz eingenommen. Der Gartenbaubetrieb Fecke hat in liebvoller Fleißarbeit 1500 Elsbeeren fachmännisch eingetopft. Bis zum Wildschütz Klostermann-Markt wuchsen sie auf eine stattliche Größe von ca. 60cm heran und wurden dort alle Besuchern am Stand des Stadtforstes angeboten. Viele Besucher wurden so zu stolzen Besitzern einer Elsbeeren, um sie dann in den heimischen Garten eizupflanzen.

Viel beachtete Ausstellung im Kloster Dalheim

Nach über zwei Jahren Umbauphase präsentiert die Stiftung Kloster Dalheim. LWL-Landesmuseum für Klosterkultur ab 29. Oktober 2010 ihre neue Dauerausstellung unter dem Titel „Eingetreten! 1.700 Jahre Klosterkultur“.

Der Titel ist Programm, da er nicht nur den Eintritt des Dalheimer Klosters in eine neue Zeit markiert, sondern sich auch auf den wohl wichtigsten Schritt im Leben einer jeden Ordensfrau und eines jeden Ordensmannes bezieht. Denn: Wer in ein Kloster eintritt, der lässt seine bisherige Existenz hinter sich und beginnt in der klösterlichen Gemeinschaft ein ganz neues Leben. Auf diese Weise nimmt Klosterkultur seit mehr als 1.700 Jahren ihren Lauf.

Auf mehr als 3.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche spürt das bundesweit erste Landesmuseum für Klosterkultur in seiner neuen Dauerausstellung den unterschiedlichsten Facetten der klösterlichen Kulturgeschichte nach.

Ausgehend von den historischen Gegebenheiten macht sie rund um die spätgotische Klosterkirche und den Kreuzgang typische klösterliche Räume wie Kapitelsaal (Versammlungsraum), Skriptorium und Kalefaktorium (Schreib- und Wärmestube) oder Refektorium (Speisesaal) mit modernen Mitteln und Inszenierungen ebenso erlebbar wie die Bibliothek oder den Vorratskeller.

Der Rundgang durch die Obergeschosse beginnt im Westen mit der Darstellung der Geschichte des Klosters Dalheim. Die Schau in den neu errichteten Ausstellungssälen des Süd- und Ostflügels stellt die geschichtliche Entstehung der Klosterkultur von den Wüstenvätern über die ersten klösterlichen Gemeinschaften, die Reformen des Mönchtums bis in die Gegenwart in den Vordergrund.

Gezeigt werden Exponate aus mehr als zehn Jahrhunderten, darunter auch typische Objekte aus dem klösterlichen Alltag: vom Geschirr aus Grabungen über liturgisches Gerät und kostbare Messgewänder bis hin zu Altären und Tafelgemälden, Skulpturen, Bauplastik und Büchern. Aufwendige und detailgetreu gearbeitete Modelle bedeutender Klosteranlagen wie Cluny, Hirsau oder Melk verdeutlichen die Entwicklung der Ordensgemeinschaften in Europa.

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Herbstmarkt der Stadt Lichtenau im Kloster Dalheim

Am 23. und 24. Oktober drehte sich im Neuen Schafstall der ehemaligen Augustiner-Chorherrenklosteranlage Lichtenau-Dalheim wieder alles um das kreative Kunsthandwerk und um liebevoll gestaltete Bastelarbeiten: Der Herbstmarkt der Stadt Lichtenau öffnete seine Pforten für Kunstliebhaber und Interessierten.

Die zahlreichen Besucher informierten sich an zahlreiche Stände mit einem vielfältigen Angebot passend zur Herbst- und Weihnachtszeit. Es wurden Arbeiten aus Holz, Ton, Seide, Schmuck und vieles zum Kauf geboten. Die Ausstellerinnen und Aussteller hatten wieder in vielen Stunden Gebrauchs- und Dekorationsartikel gefertigt, die sie auf dem Herbstmarkt zum Verkauf ausstellten.

Für das leibliche Wohl sorgten die Dalheimer Landfrauen mit leckeren Waffeln und heißem Kaffee. Die Dalheimer Freiwillige Feuerwehr wartete mit herzhaften Würstchen und kühlen Ge tränken auf.

Im Anschluss an den Markt entschieden sich viele Besucher für einen Spaziergang auf den wunderschönen Wanderwegen um die Klosteranlage oder einen Besuch im LWL-Landesmuseum für Klosterkultur.

Die15-Jahresrueckblick-2010-Bild-12Pfarrer Sander nimmt Abschied von St. Kilian

Am 1. Juni 2010 ging Pfarrer Hermann-Josef Sander nach fast 23 Jahren seelsorglicher Tätigkeit in der Pfarrgemeinde St. Kilian Lichtenau in den Ruhestand. Für den Priester war immer die Seelsorge der Mittelpunkt seines Wirkens. Viele Menschen hat er in all den Jahren auf ihrem Weg begleitet, ihnen die Sakramente gespendet und ist mit ihnen den letzten Weg gegangen.

Als er am 13. Dezember 1987 sein Amt antrat, konnte er noch nicht ahnen, dass er als größter "Baumeister" in die Geschichte von St. Kilian eingehen würde. Viele Projekte hat Pfarrer Sander mit angeschoben: die Kirchenrenovierung von St. Kilian mit der Orgelrestaurierung, der Bau des neuen Pfarrheimes und die Renovierung der Kapellen in Ebbinghausen und die Hakenberg.

Doch für Pastor Sander war immer die Seelsorge der Mittelpunkt seines Wirkens. Er freute sich mit den Kommunionkindern und Firmlingen. Besonders der Annentag und die Lobesprozession lagen ihm am Herzen. Die Kirchliche Feiern und Feste hatten für ihn immer einen hohen Stellenwert.

Pastor Sanders Bescheidenheit, Toleranz und überzeugte Frömmigkeit machen ihn so beliebt. Die Gemeinde lässt ihn nur ungern gehen, dankt ihm für alles und wünscht ihm für seinen Ruhestand Gottes Segen und noch schöne Jahre. Der Dank und die guten Wünsche gehen auch an Frau Mechtild Kaiser, die auch fast 23 Jahre für die Gemeinde als Pfarrsekretärin zur Die15-Jahresrueckblick-2010-Bild-17Verfügung stand und dem Pastor eine treue Haushälterin war. Die offizielle Abschiedsfeier fand am zweiten Pfingsttag mit einem Festgottesdienst im in der St. Kilians Kirche statt. Viele Lichtenauer ließen es sich nicht nehmen, sich auch persönlich von Pastor Sander zu verabschieden; der Empfang in der Begegnungsstätte bot hierzu den passenden Rahmen.

Wildschütz Klostermann-Markt war ein toller Erfolg

Natur, Wald, Wild, Landwirtschaft und regenerative Energien - der 5. Wildschütz Klostermann-Markt am 2. und 3. Oktober 2010 zog wieder Jung und Alt nach Lichtenau. Über 100 Aussteller aus der Stadt Lichtenau und den umliegenden Regionen bereiteten für die Besucher ein vielfältiges Angebot aus.

Wie bei jedem Markt gab es auch in diesem Jahr einen „echten Wildschütz Klostermann" in der Person von Karl-Josef Hustedt aus Atteln, der mit der Büchse in der Hand auf dem Markt unterwegs war. In der Egge hauste der Wildschütz um die Zeit des 70er Krieges. Nächtliche Pürschgänge, gefährliche Abenteuer, Verfolgung durch Forstaufseher, Polizei und Militär, füllen seine Tage. Karl-Josef Hustedt erzählt: „Der Überlieferung nach hatte der gesetzlose Klostermann auch seine guten Seiten: Er lehnte sich auf gegen die Obrigkeit und verteile einen Teil seiner Jagd an die Armen".

Die15-Jahresrueckblick-2010-Bild-15Eröffnet wurde der Markt am Samstagmorgen vom Lichtenauer Bürgermeister Dieter Merschjohann und dem Schirmherren des Marktes, Baron Josef Freiherr von Twickel. „Lichtenau ist liebens- und lebenswert!" hieß es dort und angestoßen wurde mit „Westheimer Wildschütz Naturtrüb". Sehr zur Freude der zahlreichen Gäste! Die 15 Dörfer der Stadt Lichtenau präsentierten sich im Hüttendorf, dass vor dem Rathaus aufgebaut war. Auch hier war die Verbindung von Natur mit Moderne ein wichtiges Thema. Geboten wurde Köstliches aus den Dörfern und altes bäuerliches Handwerk. Viele Vereine waren aktiv und zeigten Bastelarbeiten zum Kauf und verwöhnten die Gäste mit Kaffee und selbst gemachte Leckereinen. Parallel zum Marktgeschehen gab es am Samstag ein „Klostermann-Senioren-Cafe" in der Begegnungsstätte.

Ein wirkliches Highlight war der große Festumzug am Sonntagnachmittag. Bei herrlichem Sonnenschein setzte sich um 14 Uhr der Umzug in Bewegung. Über 40 Fuß- und Wagengruppen boten den vielen Zuschauern an den Straßenrändern einen historisch geprägten Heimat- und Traditionszug.

Die15-Jahresrueckblick-2010-Bild-16Resümee: Wieder einmal war der 5. Wildschütz Klostermann-Markt eine gelungene Veranstaltung. Zu danken ist allen, die sich auf dem Markt mit eingebracht haben: den vielen Ausstellern, den Vereinen aus Lichtenau und den Gastonomen. Ein besonderer Dank gilt Frau Sandra Claes und dem ganzen Organisationsteam.

Geburtstag bei DIE15

Auch in eigener Sache wurde über es ein kleines Ereignis berichtet.

Ende November war es soweit: Seit nunmehr einem Jahr ist das Lichtenauer Stadtmagazin DIE15 ein fester Bestandteil der Medienlandschaft unserer Region. Das Magazin versorgte aktuell und informativ, Monat für Monat, Sie liebe Leser und Leserinnen mit Nachrichten und Informationen aus Lichtenau. Zudem fanden Sie in unserem Magazin ein aktuelles Schaufenster für die Angebotsvielfalt unserer heimischen Wirtschaftsbetriebe.

Danke für Ihre Treue!

Schulzentrum Lichtenau eröffnet Mensa

Nach nur elf Monaten Bauzeit öffnete die neue Mensa für das Schulzentrum in Lichtenau ihre Pforten. Am 1. Oktober wurde das neue Gebäude offiziell seiner Bestimmung übergeben.

Regelmäßig werden in der Mensa 200 Schülerinnen und Schüler gleichzeitig die Möglichkeit haben, in ihrer Mittagspause eine warme Mahlzeit zu sich zu nehmen. Zusätzlich wurde der Kiosk in die neuen Räumlichkeiten integriert. Multifunktional gebaut, kann die Mensa auch als Aula für Schulentlassfeiern, Schulaufführungen etc. genutzt werden. Das Catering wurde von der Firma Menueplan übernommen.

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Fichte aus Lichtenau erstrahlt in Berlin

Vor dem Gebäude des Bundesrates in Berlin sorgt eine Fichte aus dem Revier Torfbruch zwischen Kleinenberg und Lichtenau für vorweihnachtliche Atmosphäre. Das Technische Hilfswerk aus Paderborn hatte den Baum in die Hauptstadt transportiert.

Beim Fällen und Transport des Baumes unterstützten Mitarbeiter des THW aus Paderborn die Fortwirte des Regionalforstamtes Hochstift. Die ehrenamtlichen Helfer gingen nun mit dem Baum auf die lange Reise nach Berlin. Vor dem historischen Gebäude des Bundesrates wurde der Baum aufgestellt und mir prächtigen Lichterketten festlich geschmückt. Offiziell übergeben wurde der Baum an die Bundesratspräsidentin Hannelore Kraft.

Die dreiflügelige Anlage des Bundesratsgebäudes wird nun von der Lichtenauer Fichte erleuchtet und sorgt für eine vorweihnachtliche Stimmung.

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Adventliches Lichtenau

Für viele Menschen ist die Adventszeit die schönsten Zeiten des Jahres. Häuser werden liebevoll innen und außen dekoriert, der Duft von Weihnachtsplätzchen und Tannenzweigen liegt in der Luft und die Kinder sind voller Vorfreude auf Weihnachten. Auch 2010 ließen sich die Lichtenauer von ihren Weihnachtsmärken inspirieren und von der weihnachtliche Stimmung verzaubern.

Der 16. Weihnachtsmarkt in Kleinenberg fand am 1. Adventwochenende über drei Tage in der festlich geschmückten Schützenhalle statt. Die vielen Besucher genossen die gemütliche Stimmung bei Glühwein, Lebkuchen und Kaffeeduft.

Ebenfalls an ersten Advent öffnete in Henglarn der traditionelle Henglarner-Adventsmarkt. Der Markt mit seinem ganz besonderen Flair erstreckte sich im alten Dorfkern Henglarns. Eingerahmt von der zauberhaften Kulisse der alten Kirche und den gut erhaltenen Bauernhäusern lud er zu einem gemütlichen Bummel ein. Die zahlreichen Stände der einzelnen Vereine boten viele kulinarische Köstlichkeiten sowie eine große Auswahl an Geschenken, Bastelarbeiten, Büchern, Geschenken und noch vieles mehr.

An allen vier Adventsonntagen hieß es im Kloster Dalheim: Herzlich willkommen beim Dalheimer-Advent! Die zahlreichen Besucher fanden einen Ort der Ruhe und Besinnung in der vorweihnachtlichen Hektik.
Auf dem Programm standen kleine Konzerte, eine Märchenerzählerin und eine Himmelswerkstatt für Kinder. Erstmals wurde an allen vier Adventssonntagen der barocke Backofen im Museumsfoyer von einem Bäcker aus dem österreichischen Stift St. Florian wieder in Betrieb genommen. Die Besucher freuten sich über seine feinen Backwaren.

 

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